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Enschede Marathon
14.04.2019

Am 14.04. starteten wieder einige Marathons beim Enschede Marathon

Im November 2018 liefen wir den Steinhart 500. Wir waren wirklich stolz auf uns und so erleichtert, die Distanz geschafft zu haben. Große Ziele hatten wir zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht im Visier. Aber wie es im Leben so ist, ist der Lauftreff immer gut, um neue Pläne zu schmieden oder sich auch einfach von den anderen Gleichgesinnten mitreißen zu lassen.

Ein paar LäuferInnen mit mehr oder weniger Wettkampferfahrung berichteten über nette Trainingsgruppen und natürlich über die gute Stimmung der großen Events. So ergab es sich, dass sich aus zunächst lockeren Gesprächen auch unsere kleine Gruppe fand. Somit stand der Plan nun fest. Der Halbmarathon in Enschede am 14.04.2019 sollte es jetzt sein. Schnell noch die Trainingspläne und Ziele besprochen und schon fiel Anfang Februar der Startschuss für die Vorbereitung. 

Zwei Mal pro Woche trafen wir uns, um gemeinsam unsere Runden zu drehen. Die Distanzen wurden länger und der Boden unter den Füßen härter. Uns auf einige Kilometer Asphalt vorzubereiten, fiel uns nicht immer leicht. Aber wie heißt es so schön, aufgeben gilt nicht. 

Und dann war er da, der große Tag. Früh aufstehen war angesagt. Gestärkt nach einem guten Frühstück standen nun vier von sieben Läufern unserer Gruppe im Startblock. Tamara und Kerstin zum ersten Mal. Ralf und Sven wollten ihre Zeit vom vergangenen Jahr unterbieten. Nicole, Andreas und Peggy mussten krankheitsbedingt “das Handtuch werfen”. Bei herrlichem Laufwetter (strahlendem Sonnenschein und 10 Grad) ging es auf die Strecke. Sightseeing durch Enschede einmal anders. Die Zuschauer an der Strecke heizten die Stimmung teilweise richtig an und ließen einen manchmal sogar die Schmerzen für einen Moment vergessen. Bereits im Training war Kilometer 18 irgendwie ein magischer Moment. Alle wussten, noch ein paar Schritte weiter und wir sind noch nie so viel gelaufen, wie bisher. Und unser Motto lautete, wer 18 km schafft, ist fast im Ziel und schafft nun auch die 21,097 km. Der Asphalt steckte uns allen in den Knochen, aber wir bissen uns durch und kämpften weiter. Erschöpft, überglücklich und sehr zufrieden, erreichten wir das Ziel… UNSER ZIEL. 

Am Abend feierten wir alle gemeinsam mit Freunden und Familie bei Bier und Steak unseren Erfolg und überlegen bereits jetzt, was wir wohl als Nächstes in Angriff nehmen könnten.