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Ostseeman und Ligateam in Sassenberg
04.08.2018

Im Rahmen des Sassenberger Triathlons fand am letzten Sonntag auch das 3. Verbandsligarennen für das Team von Marathon Steinfurt statt.
Aufgrund der Urlaubszeit und der Starts von Teammitgliedern bei anderen Rennen war die erste Hürde, überhaupt ein schlagkräftiges Team an den Start zu bringen. Und so starteten Michael Clare, Jan Hinkers und Jürgen Berghaus zum ersten Mal für Marathon Steinfurt in der Verbandsliga.
Probst und Hinkers kamen nach 1,5 km gut aus dem Wasser und konnten die 44 km lange Radstrecke in Angriff nehmen. Hier machten allen Athleten der böige Wind und die Wärme zu schaffen.
Auf der abschließenden 10 km langen Laufstrecke, die auf zwei Runden um den Feldmarksee, den Wald und Campingplatz führte wurden die Starter von den vielen Zuschauern lautstark unterstützt. Vor allem die Fans auf dem Campingplatz; mit La Ola-Wellen und Wassersprengern machten sie den Lauf zu einem Erlebnis.
Wolfgang Probst war schnellster Marathoni auf Platz 19 mit einer Gesamtzeit von 2:27:55 Stunden (27:45 / 1:10:40 / 45:49). Es folgten Jürgen Berghaus auf Platz 31, Gesamt: 2:33:00 Stunden (29:28 / 1:18:54 / 41:49), Michael Clare auf Platz 49, Gesamt: 2:48:14 Stunden (33:52 / 1:15:52 / 55:05) sowie Jan Hinkers auf Platz 52, Gesamt: 2:49:56 Stunden (27:22 / 1:29:00 / 49:40).
Mit diesen Zeiten konnte das Team den 12. Platz in der Gesamtwertung erzielen und bereitet sich nun auf das nächste Ligarennen in Vreden vor.

 

Beim diesjährigen Ostseeman Langdistanz Triathlon in Glückburg gingen auch Marathonis aus Steinfurt am Start. Und diesmal nicht als Einzelstarter, sondern in Staffeln und zwar Generationsübergreifend.

Nach wochenlangem heißem und windstillem Wetter war der Wettkampftag an der Ostseeküste allerdings voller Wetterkapriolen. Zum Schwimmstart um 7:00 Uhr war es bereits ungewöhnlich kühl (13 Grad Luft) und sehr windig. Dieses führte zu ordentlichen Wellen in der Flensburger Förde. Die Wassertemperatur lag im Grenzbereich von 23,9 Grad, daher und auch wegen der vielen Quallen war das Tragen von Neoprenanzügen auf der 3,8 km langen Schwimmstrecke erlaubt.

Während des Rennradabschnittes legte sich der Wind zunächst, wurde aber nach einer sehr sonnigen Phase wieder sehr lebhaft. Gegen Mittag gab es bereits etwas Regen, der die Athleten zu deutlich vorsichtigerer Fahrweise auf der Radstrecke zwang.
Zum Laufen wurde es dann noch ganz wild. Platzregen, Sturmböen und sonnige, heiße Abschnitte wechselten sich ständig ab.

Es gab zwei reine Marathon Steinfurt Staffeln und eine All-Stars Staffel mit Elke Strakeljahn von Marathon Steinfurt als Klasse-Schwimmerin. Daneben fuhr Martina Topheide (Wasser und Freizeit Münster) die 180 km Raddistanz und Stefan Bales (LFS Münster) lief den Marathon. Die Marathon Steinfurt Staffeln wurden jeweils besetzt mit den beiden Nachwuchstopschwimmerinnen Amelie Köhler und Luna Hüls. Ihre Väter unterstützen die zwei als Läufer auf der 42,2km langen Laufstrecke. Den zentralen Radabschnitt übernahmen in der „Hüls-Staffel“ der erfahrene Triathlet Karsten Strakeljahn. Die Köhler-Staffel wurde vom passionierten Radfahrer Michael Stienemann verstärkt.
Elke Strakeljahn war erwartungsgemäß als erste (60:37 Minuten) der drei aus dem Wasser. Sehr stark war der Auftritt der Youngsters. Luna Hüls folgte nach nur 1Stunde und 3 Minuten und Amelie Köhler folgte ihr mit 1 Stunde 7 Minuten. Damit lagen die drei im Topfeld der weiblichen Schwimmer, was besonders für die zwei 14-jährigen ein überaus herausragendes Ergebnis ist. Martina Topheide fuhr die Radstrecke in 5:17 Stunden. Karsten Strakeljahn leistete auf der zweiten Runde einen verunglückten Radfahrer erste Hilfe und verlor dabei wertvolle Minuten. Dennoch benötigte er hierfür lediglich 5:25 Stunden. Michael Stienemann übergab als erster nach 5:06 Stunden den Staffelstab, hier in Form des Zeitmesschips, an Tom Köhler. Köhler wurde auf der Laufstrecke nach etwa 10 km von Stefan Bales überholt. Bales brachte die Staffel mit seiner sehr guten Laufzeit von 3:14 Stunden auf den Gesamtplatz 19 mit 9:34:48 Stunden. Auf Platz 24 landete die Staffel um Stienemann und den Köhlers nach dem Tom Köhler den Marathon in 3:39:07 Stunden beendete. Für Volker Hüls war es erst der zweite Marathon seiner Läuferkariere und beendete diesen souverän nach 4:51:21 Stunden. Damit erzielte die Staffel Hüls-Strakeljahn nach 11:22:40 Stunden den 82. Gesamtplatz.

Der Ostseeman in Glückburg ist eine sehr familiäre Veranstaltung, ist mit rund 1000 Teilnehmern liebevoll organisiert und steht im kommenden Jahr natürlich wieder im Kalender der Marathonis.