Der Hit „Über sieben Brücken musst du gehen“ ist vielen bekannt. In der letzten Woche hieß es aber für neun Läuferinnen und Läufer von Marathon: „Über sieben Inseln musst du laufen“. Denn sie haben erstmals am EWE-Nordseelauf teilgenommen und der ging in diesem Jahr über alle Ostfriesischen Inseln. Von Borkum bis Wangerooge, auf allen Inseln wurde in 8 Tagen ein Lauf zwischen sieben bis 10 Kilometern absolviert.
Die Marathonis hatten sich mit Freunden aus einem Kölner Laufverein ein Haus gemietet, von dem täglich zu den jeweiligen Häfen gestartet wurde. Gemeinsam mit weiteren 600 Läuferinnen und Läufern ging es dann mit den Fähren und teilweise auch Sonderfähren weiter zu den Inseln. Das Orga-Team des Nordseelaufs sorgte die ganze Woche für einen reibungslosen Ablauf der Inselläufe. Daneben begleiteten auch mehrere Trainer und der Tour-Arzt die Läufer auf den Strecken.
Trotz der hohen Temperaturen auf den Inseln gab es immer das gemeinsame Aufwärmlied „Hey, wir woll´n die Eisbären sehen“ mit Auftritt des Eisbären. In diesem aufblasbaren Kostüm musste täglich ein Teammitglied rein und die Trainerin unterstützen. Und bevor es letztendlich auf die Strecken ging, wurde zur Freude der Zuschauer am Start gemeinsam der Hit „An der Nordseeküste“ gesungen.
Für Michael Bücker, Michael Bülter, Jörg Bremer, Yvonne Fleige, Sylvia Gehling, Christof Herbering, Timo Ohlscher, Verena Vehoff und Birgit Wegjan ging es dann teilweise über den Strand, die Strandpromenade, schmale Dünenwege oder durch die Straßen der kleinen Inselorte. Am Strand klatschten ganze Schulklassen die Laufenden ab, aus den vielen Cafés an den Strecken wurde lautstark angefeuert und Touristen blieben stehen und applaudierten. Es herrschte eine tolle Stimmung auf den Inseln und unter allen Sportlern. Aufgrund der hohen Temperaturen wurden die letzten beiden Etappen dann noch gekürzt, um die Gesundheit der Sportler nicht zu gefährden.
Auf Norderney und Spiekeroog wuchs die Gruppe der neun Tourläufer weiter an, denn bei diesen Läufen wurden sie von weiteren Marathonis unterstützt. In der Endabrechnung belegte Timo Ohlscher den starken 3. Platz in seiner Altersklasse M50.




