Challenge Roth

Die Challenge Roth ist der Triathlon der Superlative. Der größte Langdistanz Triathlon auf der Welt, jährlich über 300.000 Zuschauer an den Strecken und in 2026 wurde wieder eine neue Weltbestzeit aufgestellt.
Kai Schnückler ging zum zweiten Mal als Einzelstarter in Roth an den Start. Und als „Elke´s Dreamteam“ gingen Karsten Strakeljahn, Katja Strakeljahn und Frauke Dalhoff als Staffel an den Start. Der Staffelstart war der verstorbenen Mama und Ehefrau Elke Strakeljahn in diesem Jahr gewidmet. Sie hatte insgesamt 12-mal in Roth als Einzelstarterin teilgenommen.
Für Katja Strakeljahn ging es bereits früh morgens auf der 3,86 km langen Schwimmstrecke los. Es war ziemlich wuselig im Wasser und trotz der Probleme mit ihrer Badekappe stieg Katja nach 1:07:21 Std. aus dem Wasser. Sie konnte den Staffelstab an ihre Schwester Frauke weitergeben. Dagegen ging es für Kai direkt weiter auf die Radstrecke. Er hatte für die Schwimmstrecke insgesamt 1:36:37 Std. benötigt.
180 Kilometer Radstrecke mit 1400 HM lagen vor Frauke und Kai. Das Highlight der Strecke ist hier der Solarer Berg, wo es durch die vielen Zuschauer, die immer nur eine kleine Gasse für die Fahrer frei geben, zum „Tour de France Feeling“ kommt. Während Kai gut durchkam und nach 6:17:11 Std. vom Rad stieg, kämpfte Frauke nach 17 Kilometern mit einer abgesprungenen Kette. Sie finishte nach 5:46:58 Std. und für Karsten ging es dann auf die abschließenden 42,195 Kilometer. Den ganzen Tag hatte Karsten bereits seine Töchter angefeuert, bis es dann endlich nachmittags auch für ihn los ging. Nach 4:04:10 Std. liefen alle drei von „Elke´s Dreamteam“ gemeinsam im Triathlon-Stadion in Roth über die Ziellinie. Kai hatte bei seinem Marathon ab Kilometer 13 immer wieder Probleme mit Krämpfen. Aber auf den letzten Kilometern aufgeben, dass war überhaupt keine Option. Und so finishte er nach 4:40:18 Std.
“Elke´s Dreamteam” finishte in einer Gesamtzeit von 11:02:11 Std.; Kai Schnückler nach 12:44:45 Std.

In dem kleinen „Marathon Steinfurt Lager“ auf dem Campingplatz herrschte das Wochenende immer gute Stimmung, denn die startenden Marathonis hatten mit Kai´s Ehefrau Sylvia, Frauke´s Ehemann Sebastian und Oliver Prinz gleich ihr eigenes Supporter-Team mitgebracht.