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Triathleten erfolgreich bei der Challenge Roth und beim Stonebrixiaman
15.07.2017

Am vergangenen Wochenende waren unsere Triathleten auf den langen und anstrengenden Strecken in Roth und in Norditalien unterwegs.

Auf der weltgrößten Triathlon Langdistanz in Roth mischten wieder Athleten von Marathon Steinfurt mit.
Mit insgesamt fünf Teilnehmern, davon gleich die ganze Familie Strakeljahn, war Marathon Steinfurt in diesem Jahr bei der „Mutter“ des deutschen Langdistanztriathlons in Roth und beim „Challenge for All“ am Start.
Den Anfang machte Frauke Strakeljahn am Freitagabend mit dem Start über die Sprintdistanz (0,75/20/5) beim „Challenge for All“. Nach den 750 Metern Schwimmen im Rother Freibad konnte sie ihre Position auf dem Rad gut halten, verlor aber beim abschließenden Lauf ein wenig und finishte auf dem 11. Gesamtplatz mit einer Zeit von 1:21:02 Stunden.
Katja Strakeljahn war am Samstagmorgen die zweite Starterin des Vereins. Nach langer Wettkampfpause hatte sie sich für den Fitnesstriathlon (0,2/10/2,5) entschieden. Beim Wechsel auf das Rad führte sie ihre Startgruppe an, konnte diese Platzierung fast halten und musste nur beim Lauf etliche Konkurrentinnen ziehen lassen. Sie erreichte als 13. in einer Zeit von 43:22 Minuten das Ziel.
Am Sonntagmorgen wurde es dann spannend für Bernd Krude, Elke und Karsten Strakeljahn. Für sie stand ein langer „Arbeitstag“ mit 3,8 Kilometern Schwimmen im Main-Donau-Kanal, 180 Kilometer Radfahren in zwei Runden durch den Triathlon verrückten Landkreis Roth und dem abschließenden Marathon auf einer komplett neu gestalteten Laufstrecke.
Als erste musste Elke Strakeljahn in der 6. Startwelle um 6:55 Uhr auf die Schwimmstrecke. Sie konnte zwar als 12. des Frauenfeldes aus dem Wasser steigen, war aber mit ihrer Schwimmzeit von 1:01:22 Stunden eher unzufrieden, da es unterwegs einige Schwierigkeiten gab.
Karsten Strakeljahn folgte ihr um 7:15 Uhr und erreichte mit 1:04:51 Stunden eine neue persönliche Bestzeit. Um 7:45 Uhr ging es dann auch für Bernd Krude los. Nach 1:14:44 Stunden hatte auch er die Schwimmstrecke absolviert.
Auf dem Rad hatten die Athleten zunehmend mit dem Wind zu kämpfen. Höhepunkt war wieder einmal der Solarer Berg, wo auf ca. einem Kilometer Zehntausende Menschen die Triathleten den Berg hinauf peitschten und den Fahrern nur eine kleine Gasse lassen. Das sogenannte deutsche Alpe d´Huez laut einem Fernsehreporter.
Die beiden Herren fuhren auf der Radstrecke ordentlich an Elke Strakeljahn heran. Sie fuhr bei den schwierigen Bedingungen eine Zeit von 6:09:21 Stunden, Karsten Strakeljahn von 5:49:03 Stunden und Bernd Krude von 5:45:08 Stunden.
Die komplett neue Streckenführung beim Marathon, diesmal nicht mehr am Kanal entlang, sondern in zwei Runden von Roth Richtung Kanal und dann zurück Richtung Büchenbach hatte es gewaltig in sich. Unter anderem musste der Rother Marktplatz mit seinem Kopfsteinpflaster insgesamt viermal durchlaufen werden. In der ersten Runde waren die Wellen und Anstiege noch gut zu bewältigen, aber in der zweiten Runde hatten die Athleten bereits so viel Energie gelassen, dass das Ende des Rennens trotz der zahlreichen Stimmungsnester an der Strecke richtig hart wurde und viele sogar Gehpausen einlegen mussten.
Karsten Strakeljahn hatte seine Frau auf der Laufstrecke bei ca. Kilometer 8 überholt und finishte nach einem Marathon von 4:23:21 Stunden als erster Marathoni in einer Gesamtzeit von 11:26:48 Stunden seine 8. Langdistanz und als 103. seiner Altersklasse M50. Bernd Krude benötigte für seine 2. Langdistanz insgesamt 11:30:16 Stunden. Den Marathon finishte er nach 4:23:25 Stunden und wurde 225. seiner AK M45. Elke Strakeljahn lief den Marathon in 4:37:30 Stunden und finishte nach insgesamt 11:56:28 Stunden ihre 9. Langdistanz in Roth in Folge. Sie wurde 133. des Frauenfeldes und erreichte in der AK W50 sogar Platz 14 und hatte nur sechs deutsche Frauen vor sich.
Über 260.000 Zuschauer, tausende von Helfern, eine geniale Stimmung, die nicht nur am Wettkampftag herrschte, Gänsehautfeeling – nur Superlative können diese Veranstaltung beschreiben. In Roth wird jährlich das Motto „Challenge Family“ gelebt und mittendrin wieder die Athleten von Marathon Steinfurt.

Unser "Schlappen"-Marathoni Stefan Heidl war letztes Wochenende beim StoneBrixiaMan extreme Triathlon unterwegs. Bei dieser Veranstaltung gibt es mehr als 2200 m vertikalen Aufstieg - und das alleine auf der Laufstrecke! Gemeinsam mit 78 anderen Startern wagte sich Stefan dann um 4 Uhr früh ins Wasser um anschließen die 180km Radfahren mit insgesamt 3900 Höhenmetern auf sich zu nehmen. Stefan durfte dann nach 9:12:49h endlich in seine Schlappen steigen - und das bei sengender Hitze von 36 Grad. Auf der letzten Etappe der Laufstrecke wurde Stefan von Petra Stöppler begleitet - und leider auch von Gewitter, Sturm und Hagel... aber als einer der 48 Finisher erreichte Stefan um 22:16 das Ziel! Unglaublich, lieber Stefan! Herzlichen Glückwunsch!