31.08.2011
18 Marathonis beim Riesenbecker Triathlon mit vielern „TOP TEN" Platzierungen Am vergangenen Sonntag fand rund um den Torfmoorsee in Hörstel/Riesenbeck der 29. Riesenbecker Triathlon statt. Für Marathon Steinfurt gingen 15 Einzelstarter, davon 9 über die olympische Distanz (1,5km Schwimmen, 44 km Rad, 10km Laufen) und 6 über die Volksdistanz (600 m Schwimmen, 33 km Rad, 5,8km Laufen), sowie eine Staffel, die die gleichen Strecken wie die Volksdistanzler zurückzulegen hatte, an den Start.
Die äußeren Bedingungen waren an diesem Tag bis auf kleine Schauer und starkem Wind relativ gut. Geschwommen wurde im Torfmoorsee. Die Radstrecke führte in 2 Runden bzw. einer großen und einer kleinen Runde für die Olympische Distanz weiträumig um den See, wobei der Wind in dieser Disziplin die Athleten am meisten forderte. Die abschließende Laufstrecke musste in einer Runde bzw. in 2,5 Runden um den Torfmoorsee absolviert werden.
Bereits um 13 Uhr startete die olympische Distanz. Beim Schwimmen konnten Elke Strakeljahn und Petra Stöppler gleich zu Beginn glänzen Strakeljahn stieg nur 7 Sekunden hinter der führenden Frau nach 22:52 min aus dem Wasser, dicht gefolgt von Stöppler mit nur 21 Sekunden Rückstand. Beiden Marathon Frauen gelang es, an der Führenden in der Wechselzone vorbei zu ziehen, so dass Strakeljahn kurz vor Stöppler als Erste auf die Radstrecke ging, aber unmittelbar nach ca. 1 km von ihrer Vereinskollegin überholt wurde. Stöppler sollte von nun an die Führung nicht mehr abgeben. Sie fuhr hervorragende 1:16:51 h, wobei in dieser Radzeit beide Wechsel der Athleten enthalten sind. Strakeljahn musste einen Platz auf dem Rad einbüßen und wechselte als dritte Frau nach 1:22:03 h auf die Laufstrecke. Petra Stöppler dominierte abschließend auch die Laufstrecke in 40:49 min und konnte souverän mit fast 10 Minuten Vorsprung und neuer persönlicher Bestzeit für die Riesenbecker Strecke den Wettkampf wie im Vorjahr als Gesamterste und Erste der W45 in 2:20:53 h knapp 5 min schneller als 2010 beenden. Strakeljahn musste auf der Laufstrecke ( 49:59 min ) noch zwei weitere Frauen ziehen lassen, finishte aber völlig zufrieden 6 Minuten schneller als 2010 in 2:34:58 h als 5. der Gesamtwertung und hinter Stöppler als Zweite der AK W45.und konnte damit ihre Bestzeit einstellen
Bei den Herren war Volkhard Wittchen Vereinsschnellster des Tages. Er schwamm fast gleichauf (25:42min) mit Karsten Strakeljahn (25.29 min), fuhr dann hervorragende 1:09:30 h auf dem Rad und in seiner Paradedisziplin am Ende konnte er mit der viertschnellsten Laufzeit des Tages in 37:51 min glänzen. Er erreichte das Ziel als Siebter der Gesamtwertung und 3. der AK M40 in 2:13:03 h.
Karsten Strakeljahn konnte Wittchen nach dem Schwimmen nicht mehr auf den Fersen bleiben, benötigte auf dem Rad ähnlich wie Petra Stöppler 1:16:33h und lief mit 42:12 min nach 2:24:11 h knapp 10 min vor seiner Frau als 6. der AK M45 ins Ziel Ihm folgte ca. 5min später Andreas Wessels (26:47min / 1:16:00 h / 46:44 min), der mit der Zeit von 2:29:31 Sechster der AK M30 wurde. Ebenfalls Sechster seiner AK M35 wurde Carsten Schnückler. Seine Zielzeit betrug 2:36:07 h (29:27 / 1:17:16 / 49:24 ). Auch Frank Hallau finishte unter den Top Ten der AK M35. Als Achter benötigte er 2:39:26 h (32:12 min /1:22:03 h / 45:11 min). Rainer Hüsing wurde 13. der AK M50 in 2:41:50 (30:58 / 1:19:42 / 51:10) und Andreas Kröger 20. der AK M50 in 2:47:30 h (29:09 / 1:21:34 / 56:47).
Um 14 Uhr und 14:10 Uhr gingen die Volksdistanzler und die Staffeln auf die Strecke. Insbesondere auf der verwinkelten Radstrecke wurde es jetzt sehr eng und teilweise auch gefährlich, da sich alle Triathleten gleichzeitig auf dem Rundkurs befanden. Das verbotene Windschattenfahren war in großen Teilen der Strecke gar nicht zu vermeiden.
Schnellster des Vereins auf der Volksdistanz war Josef Grond. Er benötigte für die Schwimmstrecke 11:17 min, für das Radfahren 58:40 min und für das Laufen 24:09 min, so dass er das Ziel nach 1:34:06 h als 2. der AK M55 erreichte.
Jörg Leichert finishte erstmals nach langer schwerer Knieverletzung wieder einen Triathlon. Er benötigte 1:42:54 h (9:27 / 1:04:41 / 28:46) und wurde 11. der AK M35. Ähnliches gilt für Sonja Wittchen. Sie musste für lange Zeit eine Trainingspause bezüglich des Laufens einlegen und konnte mit einem 2. Platz in Ihrer AK W40 gleich wieder überzeugen. Ihre Zeit betrug 1:45:23 h (10:31 / 1:04:12 / 30:40). Evelyn Hüsing finishte als 7. der AK W45 in 1:51:21 h (13:34 /1:08:02 / 29:45).
Die ältesten Vereinsvertreter von Marathon Steinfurt waren Eckhard und Anneliese Korb. Sie scheinen bei dem Vereinstriathlon am vorherigen Wochenende soviel Spaß gehabt zu haben, dass sie gleich dieses Wochenende wieder starten mussten. Eckhard Korb finishte trotz Knieproblemen als 4. der AK M65 in 1:59:15 h (14:47 / 1:08:09 / 36:19). Seine Frau Anneliese war wieder, wie eine Woche zuvor in Neuenkirchen, älteste Starterin der Veranstaltung und erreichte das Ziel nach 2:12:41 h als Erste der AK W65 (18:10 / 1:14:03 / 40:28).
Familie Sitte vertrat Marathon Steinfurt in Riesenbeck als einzige Staffel. Fritz Sitte als jüngstes Familienmitglied übernahm den Schwimmteil und übergab den Chip nach 9:24 min an seinen Vater Hans Dieter Sitte. Er benötigte für den Radteil 1:09:48 h. Sohn Max lief zum Abschluss 26:28 min, so dass eine Gesamtzeit von 1:45:40 h herauskam. Damit erreichte Familie Sitte den 34. Platz.
Trotz der gelungenen Veranstaltung begleitete viele Athleten eine bisschen „Wehmut", da sich die Triathlonsaison bereits wieder dem Ende nähert.
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