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08.07.2011
In Steinbeck fand der 20. Jubiläums Triathlon statt, bei dem insgesamt 9 Marathonis über unterschiedliche Distanzen an den Start gingen. 5 Marathonis gingen über den „Steelman“ (1,5km Schwimmen/70km Rad/21km Laufen), der von den Distanzen fast der sogenannten Halbdistanz entspricht, an den Start. Mit Andreas Wessels, Dominik Goßling, Frank Hallau und Peter Schmitz gaben gleich vier Marathonis ihr Debüt über diese Distanz, Sascha Weber war der fünfte, bereits erfahrene Starter.
Pünktlich um 10.45 Uhr fiel der Startschuss zum Schwimmen im Mittellandkanal. Schnellster Schwimmer des Vereins über die 1,5km war Sascha Weber mit 25:48 min, gefolgt von Domonik Goßling mit 27:15 min, Andreas Wessels mit 28:31 min, Peter Schmitz mit 31:09 min und Frank Hallau mit 33:59 min. Die anschließende Radstrecke musste in 5 Runden von Steinbeck über Dickenberg zurückgelegt werden. Dabei galt es in jeder Runde einen heftigen Anstieg zu erklimmen, was die Athleten viel Kraft kostete. Belohnt wurde die Anstrengung mit einer rasanten Abfahrt, bei der fahrerisches Können gefragt war, zumal die Strecke nicht vollständig für den Autoverkehr gesperrt war. Auch auf dem Rad war Sascha Weber mit 2:03:09 h Vereinsschnellster. Ihm folgte Andreas Wessels mit 2:04:42 h, Dominik Goßling mit 2:08:04 h, Frank Hallau mit 2:13:29 h und Peter Schmitz mit 2:14:57 h. Das abschließende Laufen über 21km wurde für die Athleten nach dem anstrengenden Radfahren zum Kraftakt, zumal die Sonne hervorkam, es schwül-heiß wurde und die Strecke in vier Runden entlang des Mittellandkanals in der prallen Sonne zu absolvieren war. Unter den Anfeuerungsrufen zahlreicher Vereinsmitglieder erreichten alle 5 Starter mehr oder weniger geschafft das Ziel. Auch im Laufen (1:36:03 h) und im Gesamtergebnis blieb Sascha Weber mit 4:04 59 h Schnellster der Marathonis und wurde 11. der AKM35. Andreas Wessels lief 1:58:16 h und erreichte mit der Zeit von 4:31:28 h den 9.Platz in der AKM30, Dominik Goßling finishte in 4:35:41 h (21. AKM35). Er brach insbesondere beim Laufen (2:00:23 h) ein und musste dem Radfahren Tribut zollen. Anders erging es Frank Hallau, der beim Laufen (1:56:14 h) noch einige Plätze wieder gutmachen konnte und mit 4:4341 h als 23. der AK35 ins Ziel einlief. Noch mehr als Goßling musste Peter Schmitz auf der Laufstrecke kämpfen. Er benötigte für die Laufstrecke 2:37:40 h und erreichte das Ziel nach 5:23:45 h. Völlig abgekämpft war er froh, überhaupt zu den Finishern zu gehören.
Nur fünf Minuten nach dem „Steelman“ wurde der Steinbecker „Shortman“ (0,5/27/5) gestartet. Auf dieser Distanz starteten Elke und Karsten Strakeljahn, die dieses Rennen als letzten Formtest für die Langdistanz in Roth am 10. Juli nutzten. Optimale Wechsel, eine intensive Trainingseinheit in jeder der drei Sportarten sowie Materialtest waren die Motivationsgründe für ihren Start über die kurze Distanz. Sie mussten nur zwei Radrunden (ca. 27,6km) und eine Laufrunde (5,2 km) zurücklegen. Die 500m Schwimmen wurden im Gegensatz zu den längeren Distanzen fast vollständig gesprintet und nach dem Start gab es entsprechendes Gerangel um die vordersten Plätze. Ehepaar Strakeljahn war zunächst dicht beieinander und erkämpfte sich eine gute Ausgangsposition. Erst nach der Wendeboje ließ Karsten seine Frau ziehen, blieb ihr aber dicht auf den Fersen. Elke stieg als erst Frau nach 8 min aus dem Wasser, Karsten folgte ihr 21 Sekunden später. Das Radfahren ging beiden an diesem Tag trotz der anspruchsvollen Strecke erstaunlich gut von der Hand. Elke wurde allerdings von Hawaifinisherin Beate Görtz aus Köln bereits am Beginn der ersten Radrunde überholt. Ihr hatte Elke nichts entgegen zu setzten. In der zweiten Radrunde wurde sie dann noch von einer zweiten Konkurrentin eingeholt. Trotzdem war sie guter Dinge und mit ihrer Radleistung zufrieden. Karsten Strakeljahn benötigte für die Radstrecke 48:18 min, Elke Strakeljahn 52:29 min. Auch der zweite Wechsel gelang gut und die Ausgangspositionen für das Laufen ließen hoffen. Wider Erwarten konnte Elke nach ca. 3km die Zweitplatzierte wieder überholen und es gelang ihr, diese in Schach zu halten. Den letzten Kilometer gab Elke noch einmal Alles und auch der Schlussspurt ihrer Konkurrentin reichte nicht mehr, um das Blatt erneut zu wenden. Elke erreichte 2 Sekunden vor ihr als Gesamt-Zweite (1.Platz AKW45) nach einer Laufzeit von 24:20 min und der Gesamtzeit von 1:24:48 h glücklich und überrascht über ihre Leistung das Ziel. Hier wurde sie schon von ihrem Mann Karsten empfangen, der ebenfalls mit dem 9. Platz in der Gesamtwertung überzeugen konnte. Er war gute 20:59 min gelaufen und finishte mit der Zeit von 1:17:37 min als Vierter der AKM45. Resümee der Beiden: „Kurz und schnell geht auch!“
Gegen Mittag gingen mit Stefan Völlmecke und Peter Holthues die letzten beiden Marathonis über die olympische Distanz (1,5/42/10) an den Start. Für Stefan Völlmecke war es ebenfalls ein Debüt über diese Strecke. Als relativ schwacher Schwimmer erreichter er nach 41:34 min die Wechselmatte zum Radfahren. Dort konnte er auf den 3 Radrunden mit einer Zeit von 1:20:20 h bereits einige Plätze gewinnen und auch das abschließende, zwar kräftezehrende Laufen gelang ihm mit 50:01 min sehr gut, so dass er mit der Gesamtzeit von 2:51:54 h als 14. der AKM45 ins Ziel lief. Premiere also auch bei ihm gelungen. Peter Holthues konnte das Schwimmen und Radfahren nach überstandenem Infekt zwar noch relativ problemlos meistern, musste aber dem fehlenden Training und heftigen Magenproblemen beim Laufen Tribut zollen, so das er nach der ersten Runde das Rennen beenden musste.
Fotos: 1. 7 der 9 Starter von Marathon Steinfurt in Steinbeck: Hinten (v.i.): Andreas Wessels, Frank Hallau, Karsten Strakeljahn, Vorne (v.l.): Dominik Gossling, Elke Strakeljahn, Peter Schmitz, Sascha Weber 2. Elke Strakeljahn als Gesamt Zweite der Frauen neben Siegerin Beate Görtz (ASV Köln) und der Dritten Kathrin Kaindl (TSV Neustadt)
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