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05.09.2011
Köln Triathlon: 4 Marathonis als Debütanten auf Lang- und Mitteldistanz

Am ersten Septemberwochenende fand in Köln das Cologne Triathlon Weekend statt. Die verschiedensten Triathlonstrecken konnten an diesem Wochenende bewältigt werden und über die Langdistanz (3,8km Schwimmen, 180 km Rad, 42,2km Laufen) wurden am Sonntag die deutschen Meisterschaften ausgetragen. Über diese Strecke meldete sich nur ein Starter von Marathon Steinfurt. Karl Frenkert gab sein Debüt über diese 226 km lange Distanz. Über die Mitteldistanz (1,9/ 90/ 21,1) starteten 6 Marathonis, davon ebenfalls 3 Neulinge: Stefan Völlmecke, Peter Holthues und Rainer Wachsmann wagten sich erstmalig auf die 113 km Triathlonstrecke. Außerdem waren auf der Halbdistanz noch erfahrenen Triathleten wie Josef Grond, Dieter Brandt und als einzige Frau des Vereins Petra Stöppler unterwegs.

Geschwommen wurde auf der Regatta Strecke im Fühlinger See unter ziemlich optimalen Bedingungen. Relativ lang waren allerdings die in den Wechselzonen 1 und 2 zurückzulegenden Laufwege. Die Radstrecke führte in 5 bzw. 2,5 Runden durch Köln, unter anderem durch die Innenstadt, was den Kurs sehr eng und teilweise verwinkelt machte. Die Straßenverhältnisse waren vielerorts schlecht und in den dunklen Tunnelpassagen kam es dadurch zu etlichen Stürzen, Gott sei Dank ohne Steinfurter Beteiligung Auch der zunehmende kräftige Wind machte den Athleten im Verlauf des Rennens immer mehr zu schaffen. Das Wetter blieb den Aktiven auf dem Rad ansonsten, bis auf ein paar kurze Schauer, gut gesonnen. Die als flach ausgewiesene Laufstrecke hatte durchaus auch anspruchsvolle Abschnitte. Es mussten 4 bzw. 2 Runden durch die Innenstadt und am Rhein entlang absolviert werden. Dabei galt es pro Runde zwei Brücken, eine davon mit einer Wendeltreppe, zu überwinden, sowie eine anspruchsvolle Bergabpassage über 5 Kehren, die durch den zwischenzeitlichen Regen immer wieder glatt und rutschig wurden

Über die Langdistanz ging Karl.Frenkert (M45) bereits am frühen Morgen um 7.05 Uhr an den Start. Das Schwimmen gelang ihm auf der schnellen Regattastrecke mit 1:11:30 h relativ gut und seine Wechselzeit betrug 5:23 min. Auf dem Rad lief es bis KM 100 auch problemlos, dann musste er bereits auf eine höhere, leichtere Trittfrequenz erhöhen. Seine Radzeit betrug aber trotzdem gute 5:46:25 h und für den Wechsel ließ er sich Zeit mit 9:13 min. Das abschließende Laufen wurde für Frenkert zur Tortur. Geplagt von muskulären Problemen und Krämpfen wurde der Marathon zur echten „Kopfsache". Frenkert musste viele Gehpassagen einlegen und konnte den Marathon nach schwerem Kampf gegen sich selbst in 6:29:16 h beenden. Die Gesamtzeit für ihn betrug somit 13:41:56 h. Nicht ganz zufrieden damit gilt aber auch für Frenkert bei der ersten Langdistanz: „Nur das Finishen zählt!"

Die Neulinge Völlmecke (M45) , Holthues (M50) und Wachsmann (M45) schlugen sich auf der Halbdistanz wirklich gut. Rainer Wachsmann war schnellster Schwimmer der Drei mit 44:54 min, gefolgt von Stefan Völlmecke (47:06 min) und Peter Holthues (47:36 min) Auf dem Rad konnten Völlmecke (2:51:26 h) und Holthues (2:51:40 h) Wachsmann dann wieder hinter sich lassen (3:13:34 h). Das Laufen gelang dann abschließend Holthues mit 1:52:46 h am besten. Er finishte somit nach 5:39:36 h (Wechselzeiten 3:56/3:40min). Wachsmann lief 1:57:39 h, hatte somit eine Endzeit von 6:04:53 h (Wechselzeiten 5:06/ 3:42min) und Völlmecke reihte sich zwischen den beiden mit einer Laufzeit von1:59:15 h und der Gesamtzeit von 5:44:57 h ein (Wechselzeit 3:28/3:44min). Alle drei Debütanten waren aber abschließend sehr zufrieden mit ihrem Rennen und glücklich, das Ziel unbeschadet erreicht zu haben.

Erfolgreichster Altersklassenathlet des Vereins war über die Mitteldistanz Josef Grond. Als relativ schlechter Schwimmer benötigte er 51:18 min für die 1,9km, wechselte nach 3:29 min, fuhr dann aber gute 2:37:51 h auf dem Rad (Wechsel 3:24min) und lief danach noch 1:43:42 h auf dem Halbmarathon. Damit erreichte er den ersten Platz in der AK M55 in einer Gesamtzeit von 5:19:42 h.

Dieter Brandt schwamm an diesem Tag gute 33:52 min, (Wechsel 3:53min) fuhr auf dem Rad mit 2:36:13 h etwas schneller als Grond, (Wechsel 4:14min) hatte dann aber beim Laufen starke Probleme, so dass er mit einer Laufzeit von 2:05:33 h eine Gesamtzeit von 5:23:43 h erreichte (14. der AK M50).

Petra Stöppler nutzte diese Halbdistanz als letzten Formtest für die anstehende IRONMAN -Langdistanz in Arizona am 20.11.2011, da sich die Triathlonsaison in unserer Region schon dem Ende neigt. Sie schwamm mit 30:06 min eine gewohnt gute Zeit, hatte dann aber kurz Probleme mit dem Reißverschluss des Neoprenanzuges, so dass sie Hilfe in Anspruch nehmen musste. Trotzdem betrug die Wechselzeit nur 2:10 min. Auch das Radfahren gelang ihr auf dem anspruchsvollen Kurs mit 2:42:04 h sehr gut (Wechsel 2:41min) und beim abschließenden Laufen hatte sie noch „gute Beine", konnte somit auch die Brücken problemlos bewältigen. Sie lief hervorragende 1:38:14 h und finishte als 14. Frau des Gesamtfeldes und als zweite Frau der AK W45. Formtest voll gelungen! Arizona kann kommen!





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